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Kindes eines oͤffentlichen Maͤdchens gehalten wird? daß zwei junge, ganz in ihrem kleinen Kreiſe gluͤckliche Eheleute in einem zuͤgelloſen Leben wetteifern ſollten, um mit ihren Aus⸗ ſchweifungen gegenſeitige Nachſicht zu haben? Iſt es weniger unwahrſcheinlich, daß ein ſchuld⸗ loſes, munteres, lebensfrohes Weib, ohne daß ihr Inneres dem Urtheil der Welt unterlag, ſeinen leichten-Sinn, dieſe ſchoͤnſte Gabe des Himmels bewahrt, als daß ihre Froͤhlichkeit durch Wahnſinn veranlaßt werde? O Welt! Wilt!“ 5
„Sie ſind ein geſcheuter Advokat,“ er⸗ wiederte die alte Dame laͤchelnd;—„allein uns machen Sie doch nicht eine Silbe von Ihrer ganzen Erzaͤhlung glauben!“
„Nein! gewiß nicht!“ riefen ſie Alle.
„Sie geben uns nur Gelegenheit,“— verſetzte der junge Theolog,—„das ſchoͤne, nur zu nachſichtige Herz zu bewundern, das von edler Dankbarkeit getrieben durch eine ſo


