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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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gluͤckliche Erfindung, gern einen Schleier uͤber die Unſittlichkeit ſeiner Wohlthäͤter zoͤge. Wohl! ich gebe mich verloren, rief der Fremde, indem ihm das Blut die Wangen dunkler faͤrbte, und er mit einem ſtolzen Blick die Anweſenden maß.JIch fange ſelbſt an, zu glauben, daß dieſe ganze Geſchichte eine Erfindung ſey. Es iſt auch nicht anders moͤglich; denn iſt es wohl wahrſcheinlich, denk⸗ bar ſelbſt, daß ein geſchaͤtzter und reicher Kauf⸗ mann, der ſich ſchon des Zutrauens eines ſo gewaͤhlten Kreiſes erfreut, und der, wie Ihr Correſpondent, wertheſter Herr Buͤrgermeiſter, betheuert, als ein erwuͤnſchles Mitglied jeder guten Familie willkommen ſeyn wird⸗ daß ein ſolcher Mann, ſage ich, um die Hand eines armen verſtoßenen Maͤdchens werben ſollte, das einſt gewiſſermaßen ſich in einem oͤffent⸗ lichen Saale preisgegeben hat? und doch tſt es ſo, wenn meine Erzaͤhlung wahr iſt; denn die junge Frau, die ſich in Seltings Hauſe aufhaͤlt, die vorgebliche oder wirkliche

Mutter des raͤthſelhaften Knaben, den ich mit