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„Wer da?“ brummte mir ein langer duͤrrer Mann entgegen, als ich die Thuͤre oͤffnete.“ B „Selting iſt mein Name,“ gab ich bebend zur Antwort; ich begann ſchon die Folgen me⸗ ner Unbeſonnenheit zu ahnen.“
„Ach der junge Herr ſelbſt, wie ich ſehe!“ fuhr er mit widerlicher Freundlichkeit fort.„Gott ſey gelobt, daß Sie Barmher⸗ zigkeit und chriſtliches Blut beſitzen! Ja! junger Herr, wenn ich auch jetzt nicht chriſtli⸗ ches Gefuͤhl gehabt haͤtte, laͤgen nun alle beide, Mutter und Kind, entweder in der Erde, oder auf der Straße. Kommen Sie, kommen Sie!“
„Er oͤffnete die Thuͤre eines feuchten halb⸗ dunkeln Dachſtubchens, aus dem mir ein uͤbler Geruch von vermodertem Stroh entgegen drang.—„Die Augen auf, Thereſe!“ rief er,„hier bringe ich ihn.—“
„Eine blaſſe, abgezehrte weibliche Geſtalt erhob ſich bald von einem mit Lumpen bedeck⸗ tem Strohlager, das die Hälfte des Zimme


