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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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birge der guten Hoffnung!“ dort iſt ein vornehmer Em⸗ pfang: man kennt mich dort und gibt mir auf Kredit...“ — Ach, Du liederlicher Menſch,“ ſagte derOnkel.„Wirſt Du einmal ſolid werden?—„Ja, Du mein Gott, es geſchieht ja nur aus Gram, Onkel Eulampius! Gehen wir.“— Und ſo gingen wir, nahe an der Kupferfabrik, ſchweigend mit hängenden Köpfen. Es iſt noch gut, daß wir einen bekannten Pfad einſchlugen, denn es war ein ſchreckliches Schneegeſtöber... Da glauben wir jeman⸗ den zu hören. Wir gingen noch leiſer... kaum, daß wir uns vorwärts bewegten ein Menſch! Wir blicken genauer hin, es iſt Fedulka! Was zum Teu⸗ fel macht er hier! gewiß nichts Gutes. Neben ihm ein ganzer Haufe Lumpen ich erkannte ſogleich einige Sachen, die Martha angehabt hatte. Ich blicke weiter in

Oßka ſchwieg, dann wendete er ſich an den Beam⸗ ten und fügte hinzu:

„Hören Sie, ich will nun ein Mal Alles bekennen, aber dafür, daß ich die da rettete,— machen Sie mich nicht unglücklich!“

„Ich gebe Dir mein Wort, daß ich Dir Verzeihung erbitte. Außer, Dein Verbrechen iſt gar zu groß.“

„Welches Verbrechen!.. Man befahl mir, mit dem Andern dieſe Kinder da aufzufangen, und ich ging, und that, was die Andern thaten. Hernach quälte ich mich, wie ein Verdammter: weder Schlaf, noch Eßluſt hochſtens hatte ich Durſt, und auch das nicht recht bei Gott, durchaus nicht, wie früher„Jetzt iſt mir leichter ums Herz.“

„Nun, was haſt Du hei Fedulka geſehen?“

„Das Röckchen, das der junge Herr da an hatte, als wir ihn fortſchleppten, und das Leintuch, worein ſie das Mädchen hüllten. Ich denke mir: ach, Du Spitz⸗ bube! der weiß, wo die Krebſe wintern. So warte! ich faſſe ihn an der Gurgel und drücke ihn nicht ſanft; bald