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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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Einige der Anweſenden blickten lächelnd auf das freundſchaſtliche Entgegenkommen Millers gegen einen Menſchen von gar ſehr verdächtigem Aeußern, aber das beirrte Fritz wenig und er fuhr fort, ſeinen alten Bekann⸗ ten über ſein Befinden zu befragen. Oßka antwortete kurz:

„Was iſts weiter!.. Was für Dienſte Es iſt nicht des Dankes werth“ und dergleichen mehr.

Endlich befahl ihm der Beamte zu erzählen, wie er den Aufenthaltsort des Zerlumpten und Jennys erfahren

abe.

„Soll ich alles ſagen?“ „Natürlich alles!“

„Das wird eine lange Geſchichte werden.“

„Das ſchadet nichts; erzähle.“

Oßka rieb ſich den Nacken, wie jemand, den man etwas thun läßt, wofür er nicht gewachſen iſt, und be⸗ gann, nachdem er einige Minuten unentſchieden geſchwie⸗ gen hatte.

„Ich treibe mich ſchon ſeit lange wie ein herrenlo⸗ ſer Hund herum; ich weiß nicht, wo ich den Morgen begrüße, und wo mich die Nacht überraſcht. So ſchlen⸗ derte ich nun, allein, ohne Chriſtel; der liebe Himmel mags wiſſen, wohin ſie die Noth gebracht hat. Sieh, da treffe ich einen Landsmann; ein guter Mann, Ihr kennt ihn vielleicht, den Onkel Eulampius.—„Geſund?“— Geſund!—„Nun was gibts?“— Was ſoll's, Lands⸗ mann,„ſchlimm, ſehr ſchlimm!“ ſagt der Onkel.— (Nun, gewiß, kein kleines Unglück, wenn der Alte klagt.) —„Was iſt's denn, biſt Du vom Brode?“— WMich ſelbſt kann ich ernähren, aber da hat mir der Herr Gott meine Nichte, Du kennſt ſie, Tanjuſcha, beſcheert.—„Ja wohl, kenne ich ſie.“— Und noch dazu in geſegneten Umſtänden, verſtehſt Du?..—„Ach, Du Jemine! Was iſt nun zu thun?“— Das weiß ich ſelbſt nicht!—„Nun, ſo komm' in die Schenke„zum Vorge⸗