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„Buße thun!
Smolnew hohnlächelte bei dieſen Worten. Er kannte das menſchliche Herz zu gut, um der Reue eines Men⸗ ſchen, der ſo ſehr ſich vergangen, wie Ochtin, viel Glau⸗ ben zu ſchenken; Ochtin hatte nicht aus eigenem Antriebe, ſondern nach dem Willen eines Andern gehandelt, ihn konnte daher nur ein fremder Wille auf den Pfad des Rechts zurückführen; doch wer wird ſich um Ochtin's kümmern! Moöge er ſeinem boͤſen Schickſalt ver⸗
„Du haſt Dich in mir nicht geirrt, Enkelchen!..
„O, mein Wohlthäter, ich habe nie an Ihnen gezwei⸗ 3 wußte, daß Sie manchmal mit einem armen Menſchen Ihren Scherz zu treiben belieben, um ihn hernach durch Ihre Gnade noch mehr zu erfreuen.“
„Ich war übrigens ſowohl für Dich als für Alle nur der Vermittler jener unſichtbaren Perſon, der Ihr dientet, ich nehme daher Euern Dank nur zur Hälfte an. Hier iſt ein Zettelchen, auf welches Du von meinem Kaſſier dreißigtauſend Rubel erhältſt; davon nimmſt Du für Dich zwanzigtauſend, und zehntauſend gibſt Du dem Häuptlinge und ſeinen Kameraden. Damit hören un⸗ ſere Beziehungen unwiederruflich auf. Wir ſind nicht be⸗ kannt, wir waren nie mit einander bekannt. Das ſage auch den Uebrigen.“
Smolnew hörte nicht mehr die demüthigen Dankſa⸗ gungen Ochtins. Er gab ihm den Zettel und ging ins andere Zimmer. Hernach richtete er es ſo ein, daß der Häuptling im Voraus erfuhr, Ochtin ſei beauftragt, ihm und ſeinen Kameraden zwanzigtauſend Rubel zu ge⸗ ben und für ſich nur zehntauſend zu behalten.
„Dieſe Maßregel gelingt!“ ſagte Smolnew;„auf Hunde muß man Hunde hetzen, und Lafür iſt es genug, ſie von der Kette loszulaſſen und einen Knochen hinzu⸗
werfen.“
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