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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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haben Sie aber alle Chancen bedacht„. Verdient die

Braut ein ſolches Opfer!„

„Es iſt ein herrliches Mädchen, von guter Fa⸗ milie„

„Alles das iſt recht gut! Doch Sie haben an eins nicht gedacht.. Wie ſoll ich Ihnen das erklären„. Sie haben nur an Ihr jetziges Vermogen gedacht, und das iſt der allerunbedeutendſte Theil von dem, was Sie erwartet„„

Lenin zitterte vor Ungeduld. Sollte dieſer Mann, der mich für die Beſorgung aller ſeiner Geſchäfte bevoll⸗ mächtigte, mich zu ſeinem Erben einſetzen wollen„ wenn dem ſo wäre? Und warum denn nicht? Er hat keine Erben, er liebt Niemand... An mir anerkennt er wenigſtens Eigenſchaſten, die ihm Achtung einflößen.

„Ja wohl,“ fuhr Smolnew fort;„Umanski iſt ein Bettler im Vergleich mit Ihnen. Denken Sie wohl daran, und ſagen Sie mir dann.. Ich nehme an Ihnen den lebhafteſten Antheil.“

„Zu wem anders als zu Ihnen ſoll ich, um mir zu rathen, meine Zuflucht nehmen? Ich habe keine Verwandten, keine Freunde.“

„Gerade ſo wie ich.“

„In Ihnen ſehe ich meinen Wohlthäter, meinen Freund, wenn Sie mir Sie ſo zu nennen erlauben.“

„Ich glaube, Sie verlieren nicht viel, wenn Sie um den Preis Ihrer Braut ſich vom Duelle losſagen.“

„Ich werde trachten, Ihren Willen mit den Forderun⸗ gen der Ehre in Einklang zu bringen„

„Trachten Sie Hier iſt wirklich heiß... welche Langweile!„. Leben Sie wohl„ Ich i Sie nicht Ihren Beſchäftigungen, Ihrer Braut ent⸗

ehen.“ Lenin verließ ihn triumphirend. Das Duell ängſtete ihn freilich; doch man hat ihn ja um Aufſchub für einige Tage gebeten, und in dieſer Zeit hoffte er, daß die