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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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„Ja wohl, ich geſtehe, das Duell iſt eine dumme Sache„

„Es kompromittirt Sie in der Handelswelt. Wer wird ſein Kapital in den Händen eines Duelliſten laſſen wollen, den man, bevor man ſichs verſieht, todtſchlägt oder auf die Feſtung ſetzt.“

„Was iſt aber zu thun? wie ſich losſagen? 4

„Sollten Sie keine Mittel finden, ſich vom Duelle oder vom Duelliſten zu befreien! Fragen Sie nur Ochtin Doch wir ſind vom Gegenſtande unſers Geſprä⸗ ches abgewichen. Man muß für Tſchornichs Platz einen Würdigen finden: das iſt Ihre Sache. Außer dem beab⸗ ſichte auch ich, mich von den Geſchäften zurückzuziehen ich bin ihrer überdrüſſig.. Ich will Sie bevollmäch⸗

tigen zur Verwaltung der Angolegenheiten unſerer Kom⸗

pagnie, wie meiner eigenen Goldgrabungsgeſchäfte.“ Lenin triumphirte. „Sorgen Sie nur, daß man Sie nicht todtſchlägt. Die Verwaltung dieſer Geſchäfte verſchafft Ihnen gegen hundert tauſend Rubel reiner Einkünfte. und außer

dem ein Uebergewicht bei andern Unternehmungen„ 4

„Ich weiß nicht, wie ich Ihnen vanken ſoll.“

„Uf, wie kalt iſt es hier,“ ſagte Smolnew, ſich in den warmen Schlafrock wickelnd...„Wie finden Sie es?“

„Ich glaube, es iſt ziemlich warm„

Smolnew ſaß keinen Augenblick ruhig, veränderte unaufhörlich ſeine Lage, und wälzte ſich im Seſſel wie ein vom Fieber oder Grame geplagter Menſch.

„Sagen Sie mir doch, ich bitte Sie,“ fing er wie⸗ der an, ſich raſch an Lenin wendend:„Wenn Sie in Ihrem elaſtiſchen Lehnſtuhle ſitzen, von dem Glanze und dem Lurus reicher Gemächer umgeben, fällt Ihnen ein⸗ mal— ſo, zum Gegenſatze— eine ärmliche, eingefallene Bauernhütte ein? Darin iſts kalt und ſchmutzig; der

Froſt dringt durch die mit Papier verklebten Fenſterchen,