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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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ich Ihren Befehl, den Operationen dieſer Kompagnie zu folgen, nie aus den Augen verloren hatte. Hier ſah ich unſern Wohlthäter, der unſere Operationen ſo ſehr ge⸗ fördert hatte, den Verwalter der erwähnten Kompagnie, aber wie ſah ich ihn, mein Gott! krank, ſterbend, auf dem bloßen Schnee, in einem faſt unzugänglichen Walde, von zehn Verbannten umgeben, Ich näherte mich Tſchor⸗ nich, er erkannte mich noch.— Sie kommen vom Kara⸗ taſchaka? fragte er mit ſchwacher Stimme.— Vom Karataſchaka, antwortete ich.— Wie gehts der Partei. Riabtſchikoffs hat ſie Gold gefunden?— Nein, ſie hat nichts gefunden.— Ich danke Dir, mein Gott! Jetzt ſterbe ich ruhig Und als ob er nur darauf gewartet hätte. ſeufzte er tief auf und Geruhen Sie die nöthigen Befehle zu geben u. ſ. w.“

„Wie finden Sie einen ſolchen Tod?“ fragte Smolnew.

„Schrecklich.“

„Warum denn ſchrecklich? Tſchornich ſtarb mit der feſten Ueberzeugung, daß ſeine Bemühungen gegen Rjabtſchi⸗ koff mit vollem Erfolge gekrönt ſind; daß die ihn ſo ſehr gekränkte Kompagnie bald verarmen, ſich auflöſen muß; daß er ganz gerächt ſei.. Rein Wunder, daß er ruhig ſtarb Nicht wahr, die Rache iſt ein ſüßes Gefühl?„„

ſ„ ich denke wie jede heftige Leiden⸗ haſt

„Sie denken„ Als ob Sie ſie nicht, wenn auch nur in einem geringen Grade gefühlt! Als ob ſie nicht Menſchen vernichten wollten, die im Namen der Ehre Sie einer Piſtolenmündung gegenüber ſtellen? Und wann? Wenn das Leben ſich Ihnen in allem Glanze, mit allen Lockungen des Reichthums varſtellt.

Und Smolnew blickte verſtohlen auf Lenin, alle ſeine Bewegungen verfolgend.