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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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in der Welt; möge er dann auch Froſchaugen haben, wen kümmert das!

Der Polizeibeamte erbat nicht ohne Mühe von Smolnecw, ſeine Opfer, deren Anblick ihn ſo ſehr ergotzte, ſür einige Zeit zu verlaſſen. Vergebens rief der gute Mann die Dienerſchaft zu Hilfe. Er ſchickte ſeinen Gehülfen nach einem Arzte. Dieſer kam, man brachte die Fürſten zu ſich. Aber der Fürſt.. d er war völlig gelähmt... Die Fürſtin ſtand in Ver⸗ zweiflung vor dem halbtodten, ſtarren Leichnam des Man⸗ nes, den ſie nie geliebt hatte. Was ſollte ſie nun allein, als Bettlerin thun was mit ihm beginnen? Ihhn verlaſſen! nein, eine Frau thut dieſes aus bloßem Stolze, aus Eitelkeit nicht. Ich will ſchon unerwähnt laſſen, daß ſelten eine Frau ſo wenig Treue beſitzt, ihren Mann im Unglücke zu verlaſſen. So viele Unglücksfälle in einem ſo kurzen Zeitraume, ſchienen ſie ſich gegenſeitig aufzuheben„ Wijera wurde wieder, was ſie ihrem Charakter nach war, ſtolz und unbeugſam, ſelbſt im Unglücke„

„Fort, fort, von hier ſchneller. Aber wohin? O, mein Gott, mein Gott„. Und die moraliſche Kraft drohete ſie wieder zu verlaſſen.

„Beruhigen Sie ſich, Fürſtin,“ ſagte der Polizei⸗ beamte:„Ihnen blieb Ihr Antheil von dem Ihrer ſeligen Frau Mutter gehörenden Gute ein hochſt unbe⸗ deutender Antheil nur ſechszehn Seelen und ein kleines Häuschen, dreißig Werſt von hier.“

„O, um Gottes Willen, helfen Sie mir ihn ſchneller dorthin bringen. Laſſen Sie dieſes Unthier nicht eine Minute länger über unſer Elend triumphiren der Himmel wird es Ihnen lohnen 4

Und nach einer Stunde verließen die früheren, rei⸗ chen, vornehmen, üppigen Gebieter des fürſtlichen Palaſtes denſelben in einem mit Matten bedeckten Bauernwagen

Petersburg am Tage ꝛc. M. 14