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ſchwankte der Wand zu er lehnte ſich an ſie mit der ganzen Schwere ſeines Körpers in einer gewiſſen Er⸗ ſtarrung; mit offenen Augen und geöffnetem Munde ſtand er unbeweglich unter dem Einfluſſe der ſchrecklichen Augen. Der Polizeibeamte und ſein Sekretär traten un⸗ willkürlich einige Schritte zurück. Smolnew ſtand da, triumphirend, wie der Dämon des Böſen inmitten ſeiner Opfer. Wirklich war der Einfluß dieſer Augen unbe⸗ ſchreiblich ſchrecklich. Sie bildeten, wenn auch keine Aus⸗ nahme, doch jedenfalls eine ſeltene Erſcheinung in der Natur. Die wie bei der Katze in die Länge gezogene Pupille, leuchtete von einem wunderlichen, blendenden Lichte, gleichwie bei einer wüthenden Katze. Was bei dieſer Erſcheinung am bemerkenswertheſten, war, daß der Art geſtaltete Augen, die bei Menſchen äußerſt ſelten find, gewöhnlich von unbeſtimmter Farbe, von krankhaftem Aus⸗ ſehen, trübe zu ſein pflegen;.. bei Smolnew hin⸗ gegen waren ſie von hochſchwarzer Sammtfarbe, bewegten ſich ungemein raſch, brannten und ſprüheten Funken. Darum oͤffnete ſie Smolnew nie ganz vor den Leuten, oder er blinzelte fortwährend, damit man ſie nicht be⸗ merke. Sonſt hätte man ihn gleich erkannt, verfolgt, vernichtet, ſonſt hätte er ſich nicht in das Haus des Fürſten einſchleichen, ihn mit Schlingen umgeben, durch Vertrauen einſchläfern und von ihm die nöthigen Doku⸗ mente erhalten können; ſonſt wäre er, der Bettler ohne Freunde und Beſchützer, zum Spotte, zur Fabel der Stadt geworden. Jetzt, jetzt war es anders! jetzt brauchte er ſeine Augen nicht mehr zu verbergen. Jetzt wird man ſie höchſt vriginell finden. Man wird in ihnen einen ei⸗ genen Reiz entdecken, obgleich man ſich im Stillen mit Schrecken von ihnen abwenden wird. Die nothwendigſten Bedingungen der Schönheit waren vorhanden: Smolnew war, indem er ſeine ungeheuren Reichthümer mit dem Vermögen des Fürſten vereinte, einer der reichſten Leute


