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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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iſt er noch um ſo erpichter.„ ſagte er leiſe zum

Häuptling.

„Wir ſind immer bereit, Euer Gnaden zu dienen und was in unſern Kräften ſteht.. Prummte er zwiſchen den Zähnen.

„Und Ihr, mein lieber Klimitſch, ſeid außer Sorgen alles wird in Ordnung ſein... kommt mor⸗

gen„„

—„Wir verlaſſen uns auf Euch wie auf den eigenen Vater(bei Seite)„Du verdammter Wiſtling!“ Auf dem Wege hatte ſich Millers Rauſch bedeutend vermindert und er dachte unwillkürlich an die Dinge, de⸗ ren Zeuge er geweſen: alles erſchien ihm nicht mehr in dem glänzenden Lichte, in dem er es vor einigen Minuten geſehen. Ochtin, zu ſehr mit ſeinen Gedanken beſchäftigt, ſchenkte ſeinem Begleiter keine Aufmerkſamkeit. Endlich kamen ſie in Ochtins Wohnung.

„Hier iſt Deine Arbeit,“ ſagte Ochtin, Pergament und Farben auf dem Tiſche ausbreitend.„Kopiere dieſes da ſo ſchnell als möglich, mit allen Unrichtigkeiten und Ungenauigkeiten des Sriginals. Lebe wohl

Ochtin griff eilig nach dem Hute und lief ins Spiel⸗ haus wie ein Jüngling, der dem erſten Stelldichein ent⸗ gegeneilt.

Miller blieb allein. Er warf einen Blick auf die nackten Wände des leeren Zimmers, in dem nur eine Bettſtelle mit ſchmutzigem Bettzeuge und ein an das Bett gerückter Tiſch vorhanden war; ſonſt nichts, weder Stuhl noch Schrank.. Auf dem Tiſche lagen Papierſtöße und Karten.. Vor ihm lag eine in einer ihm unhekannten Sprache abgefaßte Schrift, von der er drei Exemplare

kopiren ſollte... Wozu, wer braucht dieſe Kopien?

Doch was bekümmert ihn, was einen Andern intereſſirt? Gibts denn wenig Sonderlinge auf Erden? Die Einen ſammeln ihr ganzes Leben lang Autographien, Andere

wieder Scherben einer zerbrochenen antiken Vaſe; warum

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