Druckschrift 
Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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mend und verwundert auf Chriſtel blickend:„wozu biſt Du hier? Um mich zu beweinen, zu bejammern, wie einen Todten...“ „Ich weine nicht.... mich die Lente auslachen, daß ich ſo wei⸗ biſch „Ich bin nur gekommen. Du wäreſt ohne mich geſtorben ſiehſt Du, von all den Leuten wollte Dir niemand beiſtehen.“

„Belfere nicht auf ſie: das ſind meine guten Genoſ⸗ ſen.. aber Du biſt hier überflüſſig, Weib.. Doch wenn Du bleiben willſt, ſo bleib! es iſt ein präch⸗ tiges Leben.. ein braves Volk.

„Wie, ſchämſt Du Dich nicht!... Du weißt, ich habe für Dich Vater und Mutter geopfert.. Ich bin bereit, Dir überall nachzufolgen... mit Dir zu trinken

aber denke nur, was die Leute dazu ſagen werden und wenn man mich in der Schenke ſieht wenn meine Schweſtern... Doch Gott mit ihnen. ich bin bereit, alles für Dich zu thun... aber nur für Dich allein, gebe ich mich nicht den Beleidigungen Anderer preis

„Unſinn, Chriſtel: bei uns iſt alles zu gleichen Thei⸗ len Da fängſt Du wieder zu winſeln an Aus Dir wird nie ein tüchtiges Weibsbild. ſo gehe in Gottes Namen Deiner Wege.. Die Unſrigen lieben keinen Scherz. Aber was fiel Dir ein, mich aufzu⸗ ſuchen? 4

„Ich kam bloß, Dir zu ſagen... daß ein neues Unglück..“

„Dummheiten. was für ein Unglück kann uns noch erreichen..„

„Jutſchka 4

„Jutſchka„ Jutſchka... Und wo iſt mein Jutſchka? Was geſchieht meinem Jutſchka?. Warum iſt er nicht bei mir, mein Theuerer? Ach, ich Böſe⸗