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„Ich werde mit Dir nicht handeln: glücklicherweiſe überließ es der Aelteſte mir, über den Preis mit Dir einig zu werden.“
„Ich werde für alles dankbar ſein, das Du gibſt.“
„Du erhältſt für die ganze Nacht hundert Rubel.“
„Mein Freund! Mein Wohlthäter!“
„Es wird noch beſſer werden! Gern oder ungern, mußt Du nun mit jeder Arbeit zufrieden ſein. Noth! So habe ich zum Beiſpiele jetzt keinen Groſchen!
.. Ich will Dich bitten mir etwas zu borgen
„Ich habe bis jetzt noch keinen Heller..
„Von den hundert Rubeln, die Du erhältſt... ſei ſo gut und leihe mir fünfzig!“
Der Punſch hatte die Zunge gelöst und die Herzen der alten Schulkameraden, die ſo viele Jahre nicht zu⸗ ſammengekommen waren und jetzt unter ganz andern Au⸗ ſpizien als früher in der Schule zuſammentrafen, zur Offenherzigkeit geſtimmt.
„Auch ich habe mein Geheimniß: es wird mich für mein ganzes Leben verſorgenz wahrhaftig, ſo iſts,“ ſagte Ochtin.„Und auch ich ſage wie der Großpapa: es iſt Zeit!. Ich weiß nur noch nicht, wem ich das Geheimniß verkaufe, dem Fürſten oder Smolnew; wer beſſer zahlt... Nöthig iſts für Beide; ſo nöthig, daß ſie ihr Leben dafür hingeben.“
Miller wagte es nicht, darnach zu fragen, aus Furcht, ſich Vorwürfe über ſeine Unbeſcheidenheit zuzuziehen.
„Der Gegenſtand iſt unbedeutend, ein kleines Paket: aber es hat trotz ſeiner Unſcheinbarkeit einen bedeutenden Werth. Jetzt iſt die beſte Zeit, es an den Mann zu bringen: der Großpapa hat etwas entſcheidendes gegen den Fürſten vor. Der liebe Himmel mags wiſſen, was er auf dem Tapete hatz dem Anſcheine nach iſt er ihm mit Leib und Seele ergeben. Jedenfalls iſt ihnen dies Geheimniß unumgänglich nöthig, dem Großpapa und dem Fürſten„ Ich nehme nicht weniger als hundert


