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chen. Tſchornich iſt ein ſonderbarer Menſch;z er geht hier ganz anders zu Werke: warum ſoll ich, ſagt er, mit un⸗ geheuern Verſprechungen die ungeduldige Erwartung reizen? Moͤge die Sache ſelbſt für ſich und mich ſprechen!
„Ein unſchätzbarer Mann! Einem Solchen kann man kühn ſein Vermögen anvertrauen. Der Fürſt kennt alſo den wahren Stand nicht?“
„Er iſt ſogar ſehr mißtrauiſch, trotz dem allgemeinen Gerüchte, das fortwährend von den reichen Goldgemengen ſpricht. Ich glaube, daß er nur eine günſtige Gelegen⸗ heit abwartet, ſeinen Antheil ſo theuer als möglich zu verkaufen.“ ik.
„Ja wohl, dieſer Menſch iſt zu keiner großen Unter⸗ nehmung fähig: er wird von kleinlichen Berechnungen und Krämergewinnſten zu leicht gereizt.. Höre, Enkel⸗ chen, man muß das Gerücht von den Geſchäften der Kompagnie etwas herabſtimmen, um die Anſprüche des Fürſten zu verringern, im Falle er ſeinen Theil verkaufen wollte. Halt
Smolnew blieb ſtehen. Sein moraliſcher Triumph drückte ſich auf ſeinem widerlich⸗häßlichen Geſichte ab; die von den runzlichten, welken Augenlidern nur zur Hälfte bedeckten Augen glänzten von einem wilden Feuer; er ſchien nur deßwegen nicht zu ſprechen, weil ihm vor lauter Glück der Athem ſtockte. Endlich athmete er mit Mühe auf und ſprach:
„Und dieſe Glücksgüter werden mir gehören. Doch um ſie zu erwerben, muß zur Entwickelung geſchritten werden. Es iſt Zeit! Hörſt Du, Enkelchen, es iſt Zeit! Bald wirſt Du Zeuge meines Triumphes ſein.“
„O, ich freute mich immer über Ihre Erfolge.“
„Und ich belohnte Dich für Deine Freude. Aber hier wirſt Du keinen momentanen Erfolg erblicken, nein, einen Triumph, der die Welt erſtaunen und erſchrecken wird, und die Welt erſtaunt doch heute über nichts mehr,


