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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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und fürchtet nichts, nicht ein Mal das Gewiſſen. Dann werde ich Dich anders belohnen, Enkelchen.

Gott! was drückte ſich da nicht in Smolnews Ge⸗ ſicht ab! Ochtin zog ſich mit unwillkürlicher Furcht, von S unerklärlichen Angſt ergriffen zur Thüre zurück..

Smolnew ſprach langſam, mit Pauſen, als leſe er den geheimſten Gedanken ſeines Herzen, der ihn allein in dieſem Leben aufrecht zu halten ſchien:

Anderthalb Millionen baar. die Erbſchaft. zwei Antheile der Kompagnie... Wenig.. Nein, es iſt genug: mit dieſen Kräften kann man ſchon in den Kampf gehen, indeſſen wachſen ſie, erſtarken.. Es iſt Zeit! Ans Werk, Enkelchen, ans Werk! Sprechen wir's zum erſten Male aus: das Schickſal des Fürſten und ſeiner Familie hat ſich erfüllt!..

Und er ſprach dieſes ſo feierlich, als wäre er ſelbſt das Echo des unabänderlichen, des unbeugſamen, des grau⸗ ſamen Geſchickes!..

Wie! Ganz? fragte der zitternde Ochtin, der ſelbſt nicht wußte, was er denn eigentlich fürchte, und der mit einem unbegreiflichen Glauben das Endurtheil Smolnews vernahm.

Ganz! Ihre Minute iſt gekommen.. Enkelchen, ſiehſt Du das Unwetter? dieſe Nacht ſtürmte es, und doch war ſie uns günſtig und wir haben unſere Schiffchen mit der Beute eines ganzen Jahres glücklich eingebracht; aber in meinem Gemüthe ſtürmt es noch heftiger, und bei alle dem iſt es die glücklichſte Nacht meines Lebens, denn ich habe bereits die verhängnißvollen Worte; es iſt Zeit! ausgeſprochen.. Und ich bin nicht Du! Lange habe ich Kräfte geſammelt, gelitten, geduldet, dieſe Worte tief in meinem Buſen verbergend. Aber, wenn ſie nun ein Mal der Zunge entfahren ſind, werden ſie zum unabänderlichen Schickſalsſpruche! Geh' in Frieden Enkelchen, und beſorge die Päſſe. Man muß Waaren und Leute in's