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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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denſelben unbedeutenden Gehalt. Höchſtens erhielt er von den für die nicht im Range ſtehenden kleinern Kanzlei⸗ beamten beſtimmten Summen, dann und wann einen kleinen Zuſchuß. Dafür kam er aber in's Haus des Direktors, und er ſagte niemanden, durch welche Thüre er hineinging, welche Stelle er dort bekleidete.

Durch ſolche und ähnliche Wege ſtiegen und ſteigen gar viele Leute, und der liebe Himmel weiß, wie ſie mit einem Male Fähigkeiten, Verſtand, Geſchicklichkeit beſitzen. Wem Goit ein Amt gibt, dem gibt er auch Ver⸗ ſtand, ſagt ein deutſches Sprüchwort!

Wenden wir uns nun wieder zu unſern jungen Leuten und zu dem Grunde, der ſie veranlaßte, dieſen ihnen völ⸗ lig unbekannten Ort, dieſe terra incognita des Kanzlei⸗ volkes zu betreten. Einer der Beamten hatte Jaſchel⸗ bizin gebeten, für ihn zu dejouriren.Es kann nicht ſein! Dieſe Antwort überraſchte alle Zuhörer. Warum denn nicht?Ich gehe auf meine Villa! Ha, ha, ha! Jaſchelbizin hat eine Villa! Er geht auf ſeine Villa und wann Ende September! Dieſe Neuigkeit verbreitete ſich raſch durchs ganze Departement. Jaſchelbizin hat eine Villa! Wie die ausſehen muß? Das muß man erfahren, durchaus erfahren

Man muß ſie entvecken und befände ſie ſich auch auf dem

Grunde der Newa, näher wird ſie aller Wahrſcheinlichkeit nach wohl nicht liegen.

Deßwegen hatten ſich einige junge Leute verabredet, nach den Amtsſtunden Jaſchelbizin zu folgen, ſo lange die Kräfte es ihnen nur erlaubten, wenn auch bis zum andern Morgenz darum befanden ſie ſich Abends heinahe ſchon außer der Stadt, an dem verabredeten Landungsplatze.

Jaſchelbizin ging immer voraus, und kam endlich an eine Kneipe, die ſich eines Aushängeſchildes folgenden In⸗ haltes zu rühmen hatte:Vorgebirge der guten Hoffnung, Frachtir und Gaſthaus⸗Erzeug⸗ niß. Ein Gank. Das Gaſthaus ſtand einſam da,