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Petersburg am Tage und bei Nacht. 5.-8.Bändchen
Entstehung
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legte es in die Taſche des abgetragenen Rockes; dann zog er den Rock aus, legte ihn zuſammen, wickelte ihn in einen Fetzen, der Newſgovin als Decke gedient hatte und auf ſeinem Bette lag; ſetzte ſich darauf an's Fenſter, lehnte ſich daran... und blickte wohin? worauf? Der liebe Himmel mag's wiſſen! Die Augen waren tro⸗ cken, die Geſichtszüge ſtarr: nur die Lippen etwas zuſam⸗ mengekniffen, und auf der bisher marmorglatten Stirne zeigten ſich Falten, Furchen.

Es dunkelte. Fünf bis ſechs junge Leute, in Män⸗ tel oder Paletots gehüllt, hinter denen die hellen Frack⸗ knöpfe hervorleuchteten, gingen in der Richtung eines der vielen Landungsplätze an der Newa. Oeftere Ausrufun⸗ gen und zurückgehaltenes Lachen wurde fortwährend durch die Worte unterbrochen!Ruhig! leiſe, meine Herren, ſt. er kann ſich umſchauen 4 und das Geſpräch der jungen Leute hörte auf.

Er führt uns ja an's Ende der Welt, rief wieder ein weniger geduldiger junger Mann aus.

Sei nur ruhig: er ſchont zu ſehr ſeine Stiefel, um eine ſo weite Reiſe zu unternehmen.

Und wie ſchont er ſie, mehr als das Geſicht: das Geſicht, ſagt er, hat er nicht gekauft, aber die Stiefel hat er bezahlen müſſen.

Der Witz war etwas gemein, aber alle lachten herz⸗ ich.

St, ſtiller, meine Herren, ſtiller! Sonſt endigt ſich unſere lange Reiſe mit nichts.

Unſere lange Reiſe und unſer langes Faſten, den ich konnte in dieſer elenden Kneipe nichts zu mir nehmen.

Wollet Ihr wiſſen, warum dieſe junge Müßiggänger