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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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Fragen; ſonſt will ich nichts wiſſen. ſagte der Prä⸗ ſident, der bereits die Geduld verlor.Ihr Taufname, ihr Familienname?

Miller blickte erſtaunt und fragend auf Frau Elkin.

In der That, wie iſt ihr Familienname?

Und wen bekümmert das? Sie nennt ſich wie ich.

Natürlich, antwortete Miller, ſich an den Prä⸗ ſidenten wendend:ſie nennt ſich wie Anaſtaſie Jwa⸗ nowna.

Meine arme Jenny! wo ſie jetzt ſein mag?

Und wieder erſchallte das Weinen und Schluchzen der Frau im Gerichtszimmer.

Jenny ſchlief mit Anaſtaſie Jwanowna zuſammen? fragte wieder der Präſident, der ſich über dieſe Leute ärgerte und ſie doch bedauerte.

Natürlich mit ihr, antwortete Miller. 2

Iſt Jenny Ihre Tochter?

Natürlich ihre Tochter. doch erlauben Sie. Anaſtaſie Jwanowna es iſt ſo. oder viel⸗ ch

Tochter oder nicht Tochter es bleibt ſich gleich! Natürlich iſt ſie meine Tochter, mehr als meine Tochter.

Der Präſident zeichnete ſich mit einer Bleifeder etwas auf, und zum wichtigſten Gegenſtande übergehend, fügte er hinzu:

In der Nacht von Montag auf Dienſtag traten in Ihr Zimmer Leute wie ſo, woher, welche Art von Leuten?

Das ſind mir ſchöne Fragen!. Hätte ich ſie denn eingelaſſen, wenn ich fie geſehen hätte? unterbrach Frau Elkin.

Schweigen Sie! ſagte der Künſtler,ich werde ſprechen ich habe mich ſchon in manchen kritiſchen Fällen befunden für Sie, als Frauenzimmer, iſt es nicht ſchicklich, nicht ſchon.

Petersburg am Tage ꝛc. J. 17