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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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deckung dieſes Gewaltſtreiches führen könnten. Piroſchkow fürchtete bald Newekis Geſpräch zu unterbrechen, bald ihn im Nachdenken zu ſtören. Endlichals die alte Benski ihn merken ließ, daß man bald ſich empfehlen müſſe, entſchloß er ſich, kühner aufzutreten. Neweki ging mit Umanski im Salon auf und ab: der Alte liebte aufrichtig ſeinen jungen Verwandten, obgleich die Auf⸗ wallung ſeines Charakters, ſeine loſen Streiche, wie er ſagte, ihn ſehr betrübten und im ſtrengſten Sinne des Wortes, ſo theuer zu ſtehen kamen. Und jetzt war er gelaunt, den Neffen für ſein unzeitiges Ausſteigen auf der Straße zu ſchelten; aber die ein Mal verſtrichene Ge⸗ fahr, wie die huldreiche Aufmerkſamkeit des Grafen, der mit dem jungen Manne ſich wie mit ſeines Gleichen un⸗ terhielt, verſöhnten ihn nicht nur mit ihm, ſondern ſporn⸗ ten den alten Umanski an, Neweki mit beſonderer Nach⸗ ſicht, ja mit Achtung zu behandeln. Umanski erzählte von den erſten Dienſtjahren des Grafen Lawr⸗Sokolnick, Newski hörte mit anſcheinender Aufmerkſamkeit zu. Na⸗ ſar Naſarowitſch hatte ſich ſchon lange um ſie gedreht, indem er ſich durch wiederholtes Huſten bemerkbar zu ma⸗ chen ſuchte. Endlich gelang es ihm. Er erzählte, wie er konnte, das Abenteuer des Zerlumpten. Aus der An⸗ näherung der Umſtände und aus dem Drte der Handlung, konnte man ziemlich ſicher ſchließen, daß der nächtliche Anfall und der Schrei, der Neweki angezogen, mit dem Schickſale des armen Wanja in der engſten Verbindung ſtehe. Man entſchloß ſich, die friſchen Spuren zu benützen, am folgenden Tage die Polizei davon in Kenntniß zu ſetzen und um ihre Mitwirkung anzugehen. Neweki erbot ſich ſelbſt, Naſar Naſarowitſch ins Gericht zu begleiten. Umaneki bemerkte Anfangs, daß eine derartige Geſchichte ſeinen Neffen kompromittiren könne, indem er als Zeuge im einem Diebs⸗ und Räuberprozeſſe auftrete; da er ſich aber überzeugte, daß vieſe Zeugenſchaft vielleicht das ein⸗ zige Mittel ſei, die Entdeckung des Verbrechens möglich