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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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Meinetwegen! antwortete Modeſt, ſeine Couſine küſſend. 6 Ah, alſo deßwegen dieſer kleine Auftritt, ſagte der Graf lachend und ſich an dem jungen Paare weidend: um ihn mit einer Verſohnung und einem Kuſſe zu endigen. Marie lief davon. Newski! ich wende mich jetzt an Sie: man ſpricht in der Stadt, daß Sie unendlich reich geworden; ich freue mich darüber, aber Sie wiſſen, damit iſt auch unſer Ruhm ſo eng verbunden. Sagen Sie aufrichtig: wäre Ihnen jetzt noch eine den frühern ähnliche Erpedi⸗ tion nach Wunſche? ohne Umſchweife, Sie wiſſen ja, ich liebe es, nicht von meinen Untergebenen Arbeiten, Er⸗ folge oder Gaben mit Gewalt herauszupreſſen; Sie habe ich am wenigſten bedrängt: ich ſuche nur die Augenblicke Ihrer Begeiſterung mir zu Nutze zu machen. Graf! meine Geſchäfte ſind jetzt in ihrer Entwick⸗ lungsperiode indeſſen Genug, Newski! Wir wollen abwarten, find ſogar genöthigt, zu warten, weil wir dieſe Erpedition außer ſ Ihnen niemanden anzuvertrauen haben und ſie kömmt nicht zu Stande, wenn Sie ſie nicht unternehmen könnenz zu ihrem Erfolge bedürfen wir eines Mannes, dem wir vertrauen. Ich fürchte nicht, Ihnen dies frei zu geſtehen, weil ich die Gewohnheit habe, offen zu Werke zu gehen, und ich überzeugt bin, Sie mißbrauchen meine Offenherzigkeit nicht. Gkaf Ich will noch mehr ſagen; wenn Ihre Unterneh⸗ mung in Betreff der Goldgrabungen Ihnen in dem Grade gelingt, wie man in der Stadt davon ſpricht, will ich mich darüber freuen und Sie nicht für gewagte Unter⸗ nehmungen verwenden, die Ihnen übrigens ſo viel Ruhm gebracht haben: warum Sie einer Welt entreißen, die Ihnen ſo viele Genüſſe bietet; warum das Murren Ihres