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die eng mit einander verbunden ſind,— beſonders, wenn die ſie beherrſchenden Gefühle noch im Halbdunkel ſchlum⸗ mern,— ſind dieſe Perſonen gewöhnlich zu geheimniß⸗ vollen, gemüthlichen Unterhaltungen beſonders aufgelegt. Unſer Kreis war ſchon durch die Ereigniſſe dazu geſtimmt, gleich einem heftigen Sturme, der die Wogen eines Stro⸗ mes bis in den Grund erſchüttert, ihn gegen Abend ruhig fließend in leichter Wallung gelaſſen hat.
„Ich bin kein Fataliſt,“ ſagte Newski:„ich wollte mich für nichts in der Welt einem fremden Einfluſſe hin⸗ geben; aber ein unwillkürliches, inneres, zwingendes Ge⸗ fühl mahnt mich fortwährend, daß eine außer uns liegende Gewalt vorhanden iſt. Ruhe, wirkliche Gemüthsſtille iſt mir fremd; nicht, daß mein Herz ihr entſagte, nein, es lechzt nach Frieden; doch kaum iſt die erſehnte Ruhe in mein Herz gezogen, als ein Dämon ihrer ſpottet, mein
kurzes Glück verhöhnt, es Trägheit, thörichte Unthätig⸗ keit ſchilt, alle friedlichen Gefühle aus dem Herzen reißt, auf den lärmenden Schauplatz der That lockt, und mich quält und geißelt, wie ein geſchickter Reiter das wilde, aufgezäumte Pferd, das er in ſeine Gewalt bekömmt.“
„Lerne bei unſerm gemeinſchaftlichen Freunde,“ ſagte Lenin:„möge die ganze Welt in Trümmer fallen, wenn nur dieſer Weltſturz ihn unberührt läßt, wird er ruhig ſeine Cigarre zu Ende rauchen, und ſeines Lebens froh ſein. Ihm hat gewiß das Schickſal Ruhe gegönnt, da ihn ſogar die Menſchen in Ruhe laſſen, und alte Fräu⸗ lein ihn nicht verfolgen, trotzdem, daß er eine ſo vortheil⸗ hafte Partie iſt.“
Der Pfeil war geſchickt abgeſchoſſen; Newski, vom Ausbruche ſeiner Aufrichtigkeit hingeriſſen, hatte ihm keine Aufmerkſamkeit geſchenkt; Finski ſchwieg, obgleich ſein
leichtes Zucken auf dem Stuhle bewies, daß der Pfeil ſein Ziel nicht verfehlt hatte.
„Die reinſte Freude trägt den Keim des Schmerzes in ſich,“ ſagte Newski,„ich bin überzeugt, daß auf die Luſt


