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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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burg nicht die Rede geweſen, wurden plötzlich der Gegen⸗ ſtand des allgemeinen Geſprächs, allgemeiner Verwun⸗ derung. Man zeigte auf ein Paar Beiſpiele raſcher, faſt phantaſtiſcher Bereicherung und alles verhieß der Kom⸗ pagnie des Fürſten denſelben Erfolg; die Vorausſetzung war um ſo begründeter, da ſie ſchon im Beſitze eines, dem Gerüchte nach, ungemein reichen Goldgemenges ſich befand; niemand bekümmerte ſich übrigens darum, wie die kaum entſtandene Kompagnie ſchon ein Goldge⸗ menge einige tauſend Werſt von ihr entfernt, erworben hatte, und wäre dieſes zur Sprache gekommen, ſo wäre man auch darauf die Antwort nicht ſchuldig geblieben. Der ſcharfſichtige Lenin hatte ſich übrigens die Erlaubniß zu Goldgrabungen ausgewirkt, wie ſich nur das Gerücht von vorhandenen Goldgemengen verbreitete. Kraft dieſer Erlaubniß wurde das im vorigen Jahre entdeckte Gold⸗ gemenge auf Lenins Namen angezeigt und von ihm in den geſetzlichen Formen der Kompagnie abgetreten. Sie ſehen, alles wird auf feſten Pfeilern begründet: Worte allein bedeuten hier nichts. Man brauchte Thaten, Fakta. Die vom Augenſcheine angezogenen Leute boten der Kom⸗ pagnie bedeutende Summen an, um ſie als Theilnehmer zuzulaſſen; doch die Kompagnie wollte nichts annehmen, wollte niemanden einen Antheil geben und erweckte da⸗ durch mehr Vertrauen und zugleich Neid: man zählte ſchon den Erfolg der Unternehmung nach Millionen. Die Profanen, die kein Geſchäft verſtehen, ſagten, die Kom⸗ pagnie beſitze ein Monopol, habe ganz Sibirien in ihrer Gewalt und dergleichen mehr. In Folge dieſer Gerede erhielt Newski ſein altes Bürgerrecht in der Geſellſchaft wieder, und wurde noch wichtiger als da er eines euro⸗ päiſchen Rufes genoß; vas war bloß ein raſch verfliegen⸗ der Erfolg, den eigentlichen Ruhm erwirbt man ſich durch Millionen, durch Geld!....

In der Abendſtille, wenn die ſternloſe Nacht durch's Fenſter blickt, wenn der kleine Kreis aus Perſonen beſteht,