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blickten ſie einanver an; ſie waren Beide jung, mit reinen Gedanken, und darum war das erſte Gefühl, das ſie bei dieſer unerwarteten Begegnung durchdrang, nicht Neid, aber Mitleid, Theilnahme, und dazu kam noch die Dank⸗ barkeit der Unbekannten.. Sie wären nicht ſo bald aus ihrer ſchwierigen Lage herausgekommen, wenn nicht die übrigen Perſonen ſich dem Bette genähert und in das Geſpräch gemiſcht hätten. Naſar Naſarowitſch erzählte, wenn auch nicht ſehr umſtändlich, auf welche Weiſe und in welchem Zuſtande Newski zu ihm gekommen war. Der ältliche Herr erzählte ſeinerſeits und viel genauer, was Newoki vor ſeiner Erſcheinung in dem gaſtfreundlichen Häuschen zugeſtoßen, was wir als Zeugen des Vorfalls wiſſen und er vom Kutſcher erfahren hatte. Der Wagen gehörte dem ältlichen Herrn und die Pferde jagten mit dem zerſchlagenen Kutſcher geradezu in's Haus.
Der Kranke erwachte. Naſar Naſarowitſch fühlte ihm den Puls und erklärte feierlich, daß das Fieber ver⸗ ſchwunden und Newoki faſt geſund ſei. Newski fühlte es ſelbſt; er konnte ſich nur nicht ſammeln, konnte ſich nicht erinnern, was mit ihm geſchehen ſei, wußte nicht, wo er wäre, und blickte wild um ſich.
„Modeſt, theurer Modeſt!“ rief das mit dem ältli⸗ chen Herrn eingetretene Mädchen aus,„wenn Du wüßteſt, wie wir erſchrocken waren! Schau nur, der Papa iſt ſelbſt gekommen.“
„Wie gut ſind Sie, wie gut biſt Du, mein Engel, meine Marie Doch, um Gottes Willen, ſaget mir, vnn ich, was geſchieht mit mir, träume oder wache
O ja, Du wachſt; fühlſt Du denn nicht meine Liſeß Und Marie küßte Newski mit Gluth, mit iebe. Was fühlte dabei die arme Olga? Sie war nicht fähig, Jemanden zu haſſen; und dazu war ja Marie ſo Petersburg am Tage ꝛc. I. 15
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