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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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Und wenn Licht dageweſen wäre, hätte die Mutter geſehen, daß Olga mit Purpur wie übergoſſen war.

Was fällt Dir ein!.. rief die Alte erſchreckt aus.

Was iſt da für ein Unglück, Mamma! Als ob mein Zimmer dadurch ſchlimmer würde, wenn es einen Leidenden beherbergt.

Du weißt nicht?

Ich weiß alles... Neweki iſt ein Freund des Naſar Naſarowitſch, kann alſo kein böſer Menſch ſein.

Aber wer wird ihn denn pflegen? Wanja iſt nicht da!

Wer anders als ich!... Wenn ich weit von hier gehe, um Kranke zu befuchen, werde ich doch nicht den in meinem Zimmer verlaſſen?

Wie iſt das möglich.... auf Deinem Bette!

Nun was denn; es iſt ſehr bequem.. Sie willigen alſo ein, mein liebes Mütterchen es iſt ſchon recht. gutes, unvergleichliches Mütterchen.. fürchten Sie nichts. im Hauſe wird nicht die ge⸗ ringſte Unordnung ſein... Ich werde ſelbſt an alles denken MNaſar Naſarowitſch, hieher, hieher Da iſt auch Tanſa! Tanjuſcha, Du Gute, ſchnell heißes Waſſer man muß dem Kranken Thee bereiten.. nicht wohr, Mamma?

Nein, man muß ihm Fliederthee zu trinken geben.

Alſo Fliederthee, Tanja!

Und Olga beeilte ſich, den Kranken auf ihr jung⸗ fräuliches Lager zu betten, lief hin und her und hatte ver⸗ geſſen, daß ſie die ganze Nacht nicht geſchlafen. Die Mutter ſchüttelte nur bedenklich mit dem Kopfe. Sie

war zu gut, um ihrer Tochter etwas zu verweigern. Und

was iſ's denn auch für eine Sünde, mein Gott, einem Kranken ein Obdach zu geben 2 Gefahr war keine vor⸗ handen: die Mutter glaubte feſt an die Tugend ihrer

Olga, und ihr Glaube war nicht grundlos. Ueberdem