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gebrochene Worte. Seine Ungewißheit dauerte nicht lange. Er war noch nicht mit ſich einig, was er zu thun habe, als aus einem Fenſter etwas Weißes zum Vorſchein kam. Ein ſchwacher, erſtickter Seufzer war hörbar Der Zerlumpte ſchrie laut auf und ſtürzte mit ſeinem Knittel an den Ort, wo der Diebſtahl oder das Verbrechen vollzogen worden. Doch die Laterne erloſch es war gar nichts zu ſehen alles war ſtill„ Nur am entgegengeſetzten Ende der Straße waren Schritte hoͤrbar, und bald darauf ſprach jemand:
„Was iſt hier für ein Lärm 2.„ſeid Ihr ver⸗ rückt, Ihr Verdammten, was geht hier vor?“
Der Zerlumpte wußte nicht, was das für Leute waren: kamen ſie ihm oder ſeinen Gegnern zu Hilfe; doch die Stimme ſchien ihm bekannt, es ſchien ihm dieſelbe, die er geſtern vernommen, und die ihm eine Zuſammen⸗ kunft beſtimmt... Der Zerlumpte war froh.
„Hilfe, Hilfe, ſchrie er, ich bin's, der Zerlumpte: ich wollte Sie aufſuchen, als hier...*
Er hatte noch nicht ausgeredet, als eine allgemeine Lache ſelbſt den Wind übertäubte.
„So, ſchon, ſchön. wo biſt Du denn, Freund⸗ chen 2 Im Finſtern kann ich Dich ja nicht faſſen, und dieſe Dummköpfe haben aus Schrecken die Laterne aus⸗ geloͤſcht. Da ſieht man gleich das Ratzengeſchlecht.“
Jetzt ahnte der Zerlumpte, mit welchen Leuten er zu thun habe. Er wich zurück und wollte fliehen; doch da ſtieß er wieder auf einen Menſchen und ein heftiger Schlag in die Bruſt warf ihn zu Boden. Er konnte kaum aufſchreien und verlor das Bewußtſein.
„Ein feines Händchen! ſagte jemand, wie ein Ham⸗ mer ſiel es auf ihn nieder.“
„Was läutet er da? Biſt Du auf dem Glocken⸗ thurme? rief der den Streich geführt hatte, ſtrenge aus: An die Arbeit St... horcht, ein Wagen kömmt.


