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Wem zum Teufel fällt es ein auf einen ſolchen Ort und zu einer ſolchen Zeit zu fahren!... Hat man uns viel⸗ leicht ausſpionirt?.„
Wirklich rollte eine Kaleſche in aller Eile grade dem Orte zu, von wo der Schrei erſchollen war.
Die Nacht heiterte ſich etwas auf. Der Kutſcher hatte gewiß die am Verſchlage verſteckte Gruppe bemerkt. Sich ans Wagenfenſter wendend, ſagte er:„Es find ihrer ſcheint es, gar viele.“
„Halt!. ſchrie jemand aus der Kaleſche.“
Der Kutſcher gehorchte ungern... Der im Wagen Sitzende öffnete ſich ſelbſt die Thüre, denn es war fein Lakai da; mit einem Sprunge ſtand er draußen und ging kühn der ſichtbaren Gefahr entgegen. Die nächtlichen Vagabunden ſahen jetzt, mit wem ſie zu thun hatten, ver⸗ ließen ihren Hinterhalt und gingen an die Arbeit. Einer aus der Gruppe, derſelbe, der ſo ſtrenge gebot, trennte ſich von den Uebrigen; der Ankömmling war noch nicht dem Orte nahe gekommen, als ein kräftiger Schlag von hinten ihn zu Boden warf.
„Auch dieſer Schlag iſt nicht von den Letzten! Der Henker hole mich, wenn der ſchwächer iſt als verjenige, womit Du den Jungen traktirt haſt.... Ein herrlicher Schlag, Häuptling!“
„Schweig! raſch an die Arbeit!“
Derjenige, an den dieſe Worte des Häuptlings ge⸗ richtet waren, ergriff den Knittel des Zerlumpten und ſtürzte dem Wagen zu. Der Kutſcher bemerkte dieſe Be⸗ wegung, und hieb auf die Pferde ein, doch der ihm nach⸗ geſchleuderte Knittel traf ihn ſo heftig, daß er vom Bocke ſtürzte und ſich mit Mühe am Kutſchtritte hielt. Der
agen rollte fort.
„Jetzt raſch davon, rief der Häuptling, den Herrn da laſſet ungeſchoren. Er erwacht nicht ſo ſchnell von meinem Kuſſe.
Und die halbtrunkene Bande ging mit Geräuſch da⸗
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