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ſter hätte!.... wie würden ſie mich lieben, wenn ſchon dieſe. und was ſind die mir!
Wie eigenthümlich, wie unbegreiflich entfaltet ſich auch die gröbſte Natur! und wo ſchöpft ſie dieſe Gefühle, dieſen Seelenglauben! wer lehrt ſie! wer lehrt die Blume ihr Köpfchen gegen die Sonne neigen, ihrem Laufe am Firmamente folgen!...
Still und finſter war es rundum, nur der heftige Regen peitſchte die lange Reihe Umzäunungen, und der Wind ſtimmte ſeine Herbſtlieder an und übertäubte die Schritte des Wanderers. Der Zerlumpte kam ans Ende der Sumpfſtraße; er lenkte rechts ein und ſtolperte bei⸗ nahe über etwas Lebendiges, das ſich an der Straßenecke bewegte. Er blickte hin— es iſt ein Mann! nicht der geheimnißvolle Unbekannte, der ihm die nächtliche Zuſam⸗ menkunft beſtimmt hatte. Doch den ſollte er am Ende der zweiten Straße finden. Bald darauf bemerkte der Zerlumpte einen zweiten Schatten am Zaune: jetzt un⸗ terſchied er erſt, daß dieſe zwei Perſonen ihm ſichtbar waren, weil auf ihn das Licht einer Blendlaterne ſiel, die der eine in der Hand hielt, während der Zerlumpte im Schatten blieb. Seine Zweifel wurden noch mehr rege, als er Stimmen vernahm.
„Wohin leuchteſt Du, Ratze, ſiehſt Du denn nicht, daß hier ein Zaun und kein Thor!“
„Der Teufel kann in dieſer Finſterniß ſehen. Nun, da haſt Du das Thor. Nun kannſt Du leſen.“
„Es iſt ganz recht: Nro. at, und hier iſt die Sumpfſtraße„. Jetzt gib acht, Ratze, ſpitze die Ohren; in einem Augenblicke habe ich alles beendet die Leiter hieher an den Balkon, ſo
Und bei den heftigen Windſtößen, bei der raſchen Wendung der Laterne, manchmal beim Scheine eines Blitzes, tauchte vor dem Zerlumpten bald die Geſtalt des Mannes auf, den ſein Kamerad leſen ließ, bald war alles in Dunkelheit und Stille gehüllt, bald ſchallten ab⸗


