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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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Was glauben Sie alſo, Olga Petrowna: ſoll ich auf Rewski's Rath nicht hören? Er iſt für meine Er⸗ findung zu ſehr eingenommen, übertreibt in ſeiner Phan⸗ taſie den Nutzen, den man aus ihr ziehen kann.

Ja wohl, hören Sie ihn nicht, er wird auch Sie verrathen... Wer, Olga Petrowna? fragte überraſcht Pi⸗

roſchkow, eine ſolche Antwort durchaus nicht erwartend.

Newski! ſagte Olga laut, und dachte bei ſich:Ich haſſe ihn!

Warum das?

Ich weiß es ſelbſt nicht.. aber ſo iſt's; ganz gewiß iſt es ſo 4

Aber erlauben Sie, Olga Petrowna, wie iſt das zu denken?. er iſt ſo gut!. wenn Sie wüßten, g er über das Ihnen zugeſtoßene unglückliche Ereigniß geſagt..

6r ſagte! was kann er denn ſagen?

Er ſagte, die Reue werde ihn bis in's Grab ver⸗ folgen, daß er Sie nicht gewarnt. der Arme! als ob er wiſſen konnte als ob wir wußten WMit ſeinem Leben möchte er dieſe That wieder gut machen Sehen Sie? wie ſoll man ihm da nicht glau⸗ ben?*

Sind Sie aber überzeugt, ob er das alles aufrich⸗ tig gemeint?

Ich habe es mit meinen eigenen Ohren gehoört. ganz aufrichtig!

Und er ſah Ihnen gerade in die Augen, als er ſo ſprach?

Wie ich Sie jetzt anſchaue.

Dann glauben Sie ihm, folgen Sie ſeinem Rathe: er wird Sie nicht betrügen! Gewiß habe ich mich be⸗ trogen!ich habe nicht recht verſtanden, nicht gut gehört; ich allein trage die Schuld. oder vielleicht wieder die ſchreckliche Einmiſchung eines unbegreiflichen Geſchickes,