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das ſeit Kurzem mich ſo grauſam verfolgt? Was habe ich gethan, was verſchuldet? Sagen Sie es mir, guter Naſar Naſarowitſch.“
„Gegen wen und in was ſollten Sie ſich verſchulvet; haben? Gegen die Mutter, gegen Menſchen? Hat denn je eine Mutter ein ſanfteres und lieberes Kind ge⸗ habt?“
Olga ſchloß ihm den Mund mit der Hand und küßte die von der Arbeit und von Gedanken vergelbte Stirne.
„Genug, mein guter Naſar Naſarowitſch! Ich kenne Sie ja, Sie ſind ein ſolcher Schmeichler!“
Piroſchkow wußte ſelbſt nicht, wie ihm dieſes feurige Lob entfahren, und wurde ganz verwirrt. Olga mußte zu ihrem gewöhnlichen Kunſtgriffe ihre Zuflucht nehmen, um ihn auf das frühere Geſpräch zu bringen.
„So kehren wir alſo zu unſerm Gegenſtande zu⸗ rück,“ ſagte er, ſich ſammelnd.„Auch ich glaube, daß ich Newski trauen darf und mit ihm in nähere Be⸗ rührung treten muß; durch ihn erſpähen wir die Gefah⸗ ren, die Ihnen noch immer drohen.. doch wer und wofür?.. das iſt mir unbegreiflich!“
„Ja! Naſar Naſarowitſch, Sie dürfen das von Gott Ihnen verliehene Tulent nicht vergraben und Ihre ge⸗ niale Maſchine, die Tauſenden armer Leute Ueberfluß be⸗ reiten wird, der Welt nicht länger vorenthalten.“ 6
„Mehr als Alles moͤchte ich erforſchen, wer dieſe Leute ſind, die Sie mit ſolcher Grauſamkeit verfelgen; dann läßt ſich gegen ſie Maaßregeln ergreifen.
„Das Alles läßt ſich durch die Verbindungen be⸗f wirken, durch die vielſeitigen Beziehungen, in die Sie tr⸗ ten.. Ihr Name wird nicht nur in Rußland erſchal⸗ len, und ich und die Mutter werden ſtolz darauf ſein, wenn man Sie in allen Zeitungen preist; wir werden uns dann ſagen: Alles das hat er vor unſern Augen vollbracht, uns hat er es zuerſt erklärt und aufgezeich⸗


