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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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nur die Prozente abgezogen, das übrige Geld gehört ganz Ihnen... Hu, welch ein Haufen! was werden Sie mit all dem Gelde machen? Geben Sie acht, gnä⸗ dige Frau, und er legte auf das Wort beſondern Nachdruck geben Sie acht, daß man Sie nicht plündre.

Die von Erwartung und Hoffnung gepeinigte Un⸗ glückliche, die jeden Augenblick fürchtete daß der Alte das Geld zurücknehmen könnte, zählte es nicht, verbeugte ſich und ging. Der Alte verſchloß hinter ihr die Thuͤre und kehrte mit den Fingern ſchnalzend und die Zähne blekend zurück. Das war ſchon ein wirkliches Lächeln, aber welch ein Lächeln. Der Teufel würde es ihm gewiß abgelernt haben, wenn er es geſehen hätte.

Betrogen!. um ein und zwanzig Kopeken be⸗ trogen!. und tüchtige Procente, und das Pfand iſt ſein Geld werth?Dies ſagend, drehte er das Tuch von allen Seiten herum, und betrachtete es durchs Licht.Wie kann Sie das Tuch auslöſen? es bleibt bei mir und ich verkaufe es mit Gewinn. Lerne, Enkelchen, lerne, wie man zu Gelde kömmt!

Und der Alte klopfte Ochtin mit ſeinen knöchernen Händen auf die Schulter.

Ein und zwanzig Kopeken! wiederholte er: dafür kann man ſich drei Tage ernähren, und hat man ſich von der Krankheit oder was immer für einem Un⸗ glücke erholt. arbeitet man wieder und lebt wie früher... Siehſt Du, ein und zwanzig Kopeken ſind kein Spaß, ſie koſten einen armen Teufel manchmal das Leben. Lerne, Enkelchen! lerne.

Ochtin konnte auf dieſe weiſe Rede keinen Antwort finden. Er verſuchte zu ſagen, daß er ſich Mühe geben werde, ſeinem Beiſpiele zu folgen.

Du? ſagte der Alte mit Verachtung.

Ochtin ſchwieg.

Der Alte ging einige Male im Zimmer auf und ab,