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„Geholfen, ja wohl, geholfen!“ ſagte die Frau ſich
vom Boden erhebend. Ich habe ihr ſchon gegen Hundert Rubel gegeben. Und ſie hat noch nichts zurückgeſtellt: ſie hat mich faſt an den Bettelſtab gebracht!. und jetzt kommt ſie wieder um Geld„was ſagen Sie zu der?“
„Iſt's möglich, was Sie da ſagen?“ bemerkte Ochtin mit Abſcheu.
Die Frau konnte tretz ihrer demüthigen Rolle als Flehende dieſe Vorwürfe nicht ertragen.
„Ich habe Ihr Geld nicht umſonſt genommen:“ ich habe Ihnen Pfänder im dreifachen Werthe zurückgelaſſen; ich habe ſie noch nicht ausgelöst— das iſt wahr; dafür bleiben ſie Ihnen, und Sie find nicht im Verluſte.
„Das weiß der liebe Himmel,“ antwortete der Alte, ohne ſich im Geringſten zu verwirren. Geld iſt beſſer als Alles. Nun, ich bin nicht dagegen, Ihnen auch jetzt etwas vorzuſtrecken; nur der Ordnung halber laſſen Sie wieder ein Pfand: ich habe es Dir ja ſchon geſagt.“ „Ich ſchwur ja, daß ich nichts mehr habe.“
„Worte, ich muß, ſcheint es, ſelbſt an alles denken und um Deine Familie Sorge tragen.. Ich ſehe es nicht gern, wenn Bettler mit leeren Händen von mir gehen.“
„Ich bin keine Bettlerin!“
„Nun, meinetwegen, wie Du es verſtehſt. Ich bin ein alter Mann und irre mich in den Benennungen Du brauchſt Dich deßwegen nicht beleidigt zu fühlen. Ich denke übrigens, dieſes Tuch da, das Du um haſt es iſt die Wahrheit zu ſagen, nichts werth.
„Ich habe dafür zwanzig Rubel gezahlt.“
„Warum nicht gar, zwanzig! Laſſe es als Unter⸗ pfand, ich werde zuſammenſcharren„ vielleicht finde ich noch fünf Rubel...
Die Frau nahm ſchweigend das Tuch herunter und
Petersburg am Tage 1. 1. 12


