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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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nen ſchon den Ausgang derſelben. Er unterſuchte im Geiſte die Unzahl von Mitteln, zu denen er ſo oft ſeine Zuflucht genvmmen, doch ſie waren alle erſchöpft; es blieb ihm noch, ſich an den„Großpapa“ zu wenden, er hatte ihm ja mehr als ein Mal geholfen. Freilich, der gibt nichts ümſonſt, doch vielleicht kann er Ochtin zu . gebrauchen: eine wichtige Neuigkeit hatte er ja für hn ⸗ 0

In vieſer Vorausſetzung machte ſich Ochtin auf den

Weg in einen entfernten Stadttheil, kam in einen ſchmu⸗

tzigen Hof, ging von da in einen zweiten, der gewöhnlich der„Hintere“ genannt wurde, und der natürlich um vie⸗ les ſchmutziger war, durch eine hölzerne Stiege kam er in eine ſtinkende Gallerie; von da aus ſtieg er zwei Stufen hinab in einen finſtern Korridor, wo er ſich taſtend weiter⸗ half; dann wendete er ſich rechts; wieder ſtieg er auf⸗ wärts, bis er endlich nach vielfachen Wendungen, die nur eine Katze oder ein mit der Oertlichkeit ſehr vertrauter Menſch ohne Gefahr paſſiren kann, an eine kleine, höl⸗ zerne Thüre kam, an deren Eiſenringe kein Schloß zu ſehen war. Ochtin ſchloß mit Recht daraus, daß der Wirth zu Hauſe, klopfte und hob das Auge in die Höhe, als erwarte er etwas. Wirklich bewegte ſich nach einigen

Minuten über der Thüre ein Vorhängchen, von der Größe

eines Groſchens, wie von einer unſichtbaren Gewalt und rückte ſich von der Stelle. Ochtin wußte, daß ihn jetzt

ein Auge von oben durch ein vom Vorhange bedecktes

kleines Loch beobachte, und ſenkte den Kopf. Bald darauf

erſchallte eine Stimme:„Wer da?“ als ob der Fragende von nichts wiſſe und nichts ſehe.

„Das bin ich, Ochtin,“ ſprach dieſer mit anſpruchs⸗ loſer Naivetät.„Darf man Sie beläſtigen, Großpapa, oder befehlen Sie zu einer andern Zeit?“

„Nur hinein, Enkelchen, nur hinein; ich ſtehe immer braven Menſchen zu Dienſten.“

Der Alte nannte immer im Scherze diejenigen Enkel,