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„Die Gefahr betrifft Olga Petrowna, wenn nicht.. „Meine Olinſa? Iſts möglich! gerechter Gott!... Und die Mutter drückte die Tochter ans Herz, beim
bloßen Gedanken, der ihr drohenden Gefahr, wie die ſchüch⸗
terne Taube ihre Täubchen mit ihren Flügeln vor dem Fluge des Habichts ſchützt.
„Seien Sie ruhig, Mamma!... der gute Naſar Naſarvwitſch liebt uns ſo ſehr, daß er ſelbſt den Schat⸗ ten einer Gefahr für die Wirklichkeit nimmt.“— Und als fürchtete ſie, damit den alten Mann zu verletzen, wen⸗ dete ſie ſich an ihn mit ihrem ſanften Lächeln:„Guter, lieber Naſar Naſarowitſch! ℳ
„Ja wohl!. vielleicht Olga Petrowna kann recht haben. und ich weiß es nicht, ob es nö⸗ thig iſt, daß Wanja erzähle
„Laſſen Sie ihn nur alles ſagen.“
Der Zerlumpte wiederholte wie er vermochte, das den Leſern ſchon bekannte Geſpräch zwiſchen den Be⸗ wohnern des Kellergewölbes und ihrem ſonderbaren Gaſte; doch dieſes Geſpräch an und für ſich, und beſonders im Munde des Zerlumpten, der es weder ganz verſtehen noch behalten konnte, vermochte die Frauen nicht zu erſchrecken. Selbſt Naſar Naſarowitſch vergaß den ſchrecklichen Schluß der Geſchichte und wunderte ſich, daß ſie ihn zum erſten Male ſo ſehr beunruhigt hatte.
„Aber wie konnten ſie erfahren, daß wir manchmal uns entſchließen, die Leiden einiger Unglücklichen zu mildern ſie unterſtützen... es ereignet ſich ja ſo ſelten... daß man mich eher tadeln ſollte Vielleicht war's guch ſo, nur Wanja hat's nicht recht verſtanden.„
Naſar Naſarowitſch, die Beſcheidenheit Olgas ganz
würdigend, ſenkte beſchämt den Kopf und es war ſchwer,
zu entſcheiden, wer von ihnen mehr aus der Faſſung ge⸗
kommen. „Was iſt da Wunderbares, meine Theuere, wenn ein


