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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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die Sphäre ſeiner gewöhnlichen Beſchäftigungen eintretend, die Kraft und Schönheit ſeines Geiſtes zeigte. Doch hier war nun ein ſo ungewöhnlicher Umſtand.

„Setzen Sie ſich hierher„ hier haben Sie es bequemer. Doch da iſt auch die Mutter!“

„Naſar Naſarowitſch!. welchem Wunder haben wir es zu verdanken, Sie an einem Feiertage bei uns zu ſhn

„Ein wichtiges Geſchäft erwiederte Naſar Na⸗ ſarowitſch.

„Sollten Sie wirklich das perpetuum mobile ge⸗ funden haben?“ fragte die Tochter.

„Nein, Olga Petrowna, man kann mit Beſtimmtheit ſagen, daß das perpetuum mobile, das iſt, die ewige Bewegung nur dann möglich wäre, wenn man einen Kreis finden könnte, deſſen Diameter gleich wäre dem dritten Theile ſeines Umfanges.“

Naſar Naſarowitſch gab den Damen immer die ver⸗ ſtändlichſten Erläuterungen.

„Da nun ein ſolcher Kreis,“ fuhr er fort,„wie Ih⸗ nen wohl bekannt iſt, in der Natur rein unmöglich, ſo iſt er es auch in der Mathematik.“

„Warum aber iſt mir dies bekannt?„ Sie wol⸗ len mich ja keine Mathematik lehren.“

„Die Mathematik, die alles in der Natur ewigen Geſetzen unterwirft, macht auch das Herz dem Verſtande unterthan, bringt es unter das Gleichmaß des menſchli⸗ chen Wiſſens, gibt ihm keinen Willen, keinen freien Raum und beim Weibe muß das Herz ihre ganze Natur beherrſchen

„Herrlich, herrlich, mein guter, lieber Naſar Na⸗ ſarowitſch!. doch iſt dies nicht bloße Theorie?. Ereignet es ſich nicht auch, daß allen mathematiſchen Folgerungen des Verſtandes zum Trotze das Herz ſein Joch abwirft, und kräftig an die Bruſt klopft und ſeinem Herrn einen Poſſen ſpielt wenn auch dieſer es nicht