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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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Fünftes Kapitel.

Die erſten Schmerzensthrünen.

„Naſar Naſarowitſch?„. Wie gut ſind Sie! das nenne ich klug! er erfuhr, daß Mama Migrän habe, daß ſeine Schülerin mutterſeelenallein da ſitze und ſich langweilt, die Arme ſehen Sie, wie ich mich langweile?.

Und das Mädchen, von dem wir ſchon mit ſolcher Liebe geſprochen, die mit Selbſtaufopferung dem in Blut und Schmutz ſich wälzenden Zerlumpten beigeſprungen, Olga Benski, näherte ſich dem eintretenden Naſar Na⸗ ſarowitſch, ergriff mit beiden Händen die Frackumſchläge und blickte mit ihren großen blauen Augen in die ſeini⸗ gen: ihr bei den erſten Worten lächelndes, heiteres Ge⸗ ſicht nahm einen komiſch⸗ernſten Anſtrich an, gleichſam

zur Bekräftigung, daß ſie ſich wirklich langweile. Nein, ich wußte nicht ich wußte nicht, daß Ihre Frau Mutter unwohl, doch bin ich ſehr froh.

Der achtungswerthe Naſar Naſarowitſch, der ſich durch die erhaltene Nachricht, die ihm wie ein Stein auf dem Herzen lag, ſchon unbehaglich fühlte, kam nun ganz aus der Faſſung. Das war übrigens beim Beginne je⸗ der Lection der Fall, bis die aufmerkſame Zuvorkommen⸗ heit des Fräuleins ihm zu Hilfe kam, wo er dan in