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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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des geheimnißvollen Schleiers gelüftet, und ſchon zog ihn eine neue Idee an, ſchon ſtrebte er zu erfahren, wohin es weiter führe, und die energiſche Spannkraft wurde nicht geſchwächt, und er ſpann den Faden immer länger, immer feiner, und er arbeitete unermüdlich, ohne Aufhör, mit Leib und Seele. Auch dieſes Leben hat ſeine Auserwähl⸗ ten, ſeine Ritter, wenn auch wenige, aber die kühnſten, die edelſten unter denen, die ſich der Natur, der Menſch⸗ heit weihen.

Seit einiger Zeit war Naſar Naſarowitſch beſonders beſchäftigt. Eine kühne, großartige Idee, aus der Natur ſelbſt geſchöpft, war in ihm erſtanden, und er trug ſie mit ſich herum, wie das Weib die Frucht ihrer Liebe unter dem Herzen trägt, und quälte und freute ſich beim Gebären dieſer Idee. Nachdem er die verſchiedenen, von der Natur oder dem Menſchen hervorgebrachten Kräfte näher betrachtet hatte, überzeugte er ſich endlich, daß nur diejenigen beſtändig, relativ ewig exiſtiren können, nur die den Geſetzen der Natur angemeſſen ſind, welche nach der allgemeinen Ordnung der Dinge von ſich ſelbſt oder durch die Beihülfe des menſchlichen Willens ſich fortwährend reproduziren, ohne Anwendung von Prinzipien oder Ma⸗ terialien, die der Menſch zu ſchaffen nicht die Kraft be⸗ ſitzt, oder welche die Natur im Verhältniſſe des Verbrau⸗ ches nicht zu erzeugen vermag.

Nachdem er nach dieſem Grundſatze berechnet, wie viele Wälder und Steinkohlengruben die Dampfmaſchinen ſeit zehn Jahren aufgezehrt haben, erſchrak er faſt 6. den Erfolg; er erſah, daß dieſes Alles verſchlingende Un⸗ thier, bei ſeiner raſchen Vergrößerung, alles Brennmaterial eher zu vernichten droht, als die Natur neue Waldungen zu ſeiner Ernährung zu erzeugen Zeit gewinnt, Stein⸗ kohlenſchichten gar nicht mehr erwähnend. Die armen Leute fühlen ſchon jetzt die immer ſteigende Theurung des Brennmaterials. Und indeſſen beſitzt die Natur Faktoren, die entweder allein oder durch andere, von der Natur nach