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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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vöſen Aufregung geworden, die auf ſeine Geſundheit zer⸗ ſtörend wirkte. Das langſame Forſchen und die Wißbe⸗ gier, mit welcher der Sohn Germania's die Wahrheit zu ergründen trachtet, hatten bei ihm ſich als lebhafte Ein⸗ bildungskraft, raſches Auffaſſen, klares Begreifen ausge⸗ ſprochen. Scholaſtik und Theorie, in die ſich der deutſche Gelehrte ſo oft verpuppt, waren ihm fremd, dafür hatte er ſich auch durch beſtändiges Studium eine Univerſalität, eine Vielſeitigkeit des Wiſſens erworben.

Wir hätten noch die zwei übrigen Zimmer durchſtrei⸗ fen können um durch die der Eingangsthüre gegenüberlie⸗ gende Thüre wieder hinauszukommen; überall würden wir daſſelbe zu Geſicht bekommen haben. Höchſtens wären wir noch irgendwo auf ein Taubenneſt in einem leeren Cylinder geſtoßen, den Naſar Naſarowitſch ſchon nicht mehr berührte, aus Furcht, die Ruhe und das Familien⸗ glück der beflügelten Bewohner zu ſtören. Am meiſten

mußte aber jedem auffallen die völlige Abweſenheit irgend

eines Gedankens an die Befriedigung phyſiſcher Bedürf⸗ niſſe; da weder ein Bett noch irgend ein Lager, weder Taſſen noch Loͤffel, nirgends eine Brodkrume, oder eine Spur von etwas Genoſſenem vorhanden waren; nur einige Waizenkörnchen lagen am Boden, doch gewiß waren auch dieſe von fremder Hand geſtreuet: Naſar Naſarowitſch wäre nie auf den Einfall gekommen, ob es ihm gleich nicht an gutem Willen und an Liebe für ſeine befiederten Beſucher fehlte. Wo ſchlief aber dieſer Mann? Dort, wo den Erſchöpften der Schlaf oder richtiger die Erſtar⸗

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rung, die Gefühlloſigkeit aller Glieder überraſchte; auf

einem Stuhle, auf dem Boden, wo er die verſchiedenen Theile ſeiner Maſchine zuſammenpaßte, oder auf dem Bal⸗ kone, auf den er dann und wann heraustrat, um friſche Luft zu ſchöpfen. Wer verpflegte dieſen Menſchen, der die Nahrung eben ſo wie den Schlaf vergaß? Das wer⸗ den wir bald erfahren.

Noch eine Frage, und eine nicht weniger wichtig⸗