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Petersburg am Tage und bei Nacht. 1.-4. Bändchen
Entstehung
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Verwaiſung und gab ſich einem gränzenloſen kindiſchen Kummer hin.

Was heulſt Du da, Faullenzer! ſprach jemand hinter dem Zerlumpten und ein geſchickter Fußtritt folgte gleichſam als Komma dieſer Anrede, um anzuzeigen, daß ſie ſich unmittelbar auf den Zerlumpten beziehe.Die Unſrigen ſind ſchon ſeit lange verſammelt und wir erwar⸗ ten nur Dich: die Hähne wollen nicht krähen, bis Du ſie daran erinnerſt.

An vieſer Beluſtigung nahmen nur Auserwählte Theil, weil ſich nur wenige entſchloſſen, bis Mitternacht auszuharren und ſich allen möglichen Gefahren auszuſetzen. Der Zerlumpte dachte mit Stolz daran, daß er das Haupt dieſer Auserwählten; doch jetzt lag ihm das nicht im Sinne. Er konnte kaum unter Schluchzen die Worte hervodüringen:Der Vater iſt geſtorben!

Da haben wir's! Und wo, im Armenhauſe?

Nein, ich habe ihm ein ſauberes Quartier gemie⸗ thet. hhier in dieſem Hauſe.

Das war ſchoͤn von Dir, Wanjal! Was ſtehſt Du nun da und der todte Vater liegt alleing⸗

weiß nicht, was 3 S. 2

Wasman muß den Sel 63 rde be⸗ ſtatten. F

Ja, aber wie. ich habe weder Verwandte noch Freunde.

Warum nicht gar! Und was ſind wir denn! Mö⸗ gen die Hähne krähen, wann es ihnen beliebt oder wir laſſen Aleris dort, um vorzukrähen. die Uebri⸗ gen graben ein Grab und wir legen Deinen Vater hinein.

Nein, Senja, das geht nicht: es muß ein Prieſter das Grab einweihen und ein Todtenamt halten, auch muß

ein Sarg da ſein.

Einen Sarg würden wir ſchon zuſammennageln.

die Bretter kann man aus dem Verſchlage irgend eines