— ich will ihn nicht! was kann der Bruder thun? mir das Leben nehmen? Darauf kommt es ihm nicht an— immerhin l
»Sey vernuͤnftig, Nenée, ſoll ich Dir helfen! Erbittere den Bruder nicht; lenke lieber ſeine Augen durch Nachgeben von Dir ab. Vergieb Deinem Stande, Deiner Wuͤr⸗ de nichts; bringe muthig ihren Anſpruͤchen Deine Jugend, Dein Leben zum Opfer,— dann will ich fuͤr das Gluͤck Deines Herzens ſorgen, verſchwiegen und treu.«
Verſtehe ich Dich recht? darf ich Dich verſtehen, wie mein Herz es verlangt? ich ſoll ihn ſehen, ihn ſprechen? Wo— wenn?6
„Still, Maͤdchen! hoͤre erſt meine Bedin⸗ gungen! Wenn Du vor der Welt ganz Prinzeſſin, die koͤnigliche Braut von Eng⸗ land, laͤchelnd, zufrieden ſcheinen willſt, ſol⸗ len die Augen Deines Herzens Cauſſade in meinem Gemache erblicken.«
»Ich bin Prinzeſſin,« ſagte— das Haupt ſtolz in die Hoͤhe richtend,„die Ge⸗


