mahlin einer Mißgeburt, wenn ſie nur der Erbe einer Krone iſt; ich gebe noch heute laͤchelnd meine Beiſtimmung! Deine Freund⸗ ſchaft, Diana, giebt mir Muth zu Allem. In Deinem Gemache aber, ſagſt Du? ahnt denn Gonzaga— 24½ fuͤgte ſie, die Augen niederſchlagend, faſt erſchrocken, hinzu.
„Behuͤte! Die Unſchuld der Liebe in einer jungfraͤulichen Seele iſt zu heilig fuͤr die Ge⸗ danken eines Mannes. Er denkt immer et⸗ was Sinnliches dazu; ich kenne meine, und die unſrigen ſind ja verwandt. Kein Mann, ſelbſt Gonzaga nicht, darf, Dich betreffend, etwas ahnen, was er ſich ohne einen ſelbſt unbewußten Verdacht nicht denken kann. Weiß ich ja doch die Stunden, wo ſeine Ge⸗ ſchaͤfte ihn auſſer dem Schloſſe halten, und mittelſt jener Treppe, auf die Du Dich wohl beſinnſt, kannſt Du ja ungeſehen in meine Zimmer kommen. Lieber duͤrfte noch die Mutter etwas ahnen.«—
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