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freies Eigenthum, und darf frei ſeyn, in⸗ ſofern ſie rein genug iſt, jene beiden nicht zu verletzen.«
Raſch, in Thraͤnen ausbrechend, ſturzte ſich Renée in Dianens umſchlingende Arme. „Freundin lK ſchluchzte ſie, vſey mir huͤlf⸗ reich, und ich will Dich anbeten. Ja! ich liebe ihn noch, den ſchoͤnen Cauſſade mit den Augen voll Geiſt und Flammen. Ach! aber Du weißt auch Alles, was mir den Muth benimmt, den Muth zu leben gebro⸗ chen hat. Meine Blicke wagen ſich nicht mehr an die ſeinigen, und wenn auch Blik⸗ ke!— was ſind Blicke? Blicke allein wer⸗ den toͤdtende Pfeile— Pfeile, in ein leben⸗ verzehrendes Gift getaucht. Blicke ſind wenig — das verlangende Herz will doch auch Wor⸗ te, eine beſeligende Naͤhe, nur einen Augen⸗ blick fuͤr das ganze Leben. Glanbe mir, wenn ich uͤber mein Geſchick verzweifle, iſt es nicht aus Mangel an Liebe. Laß ihn aber nur kommen, den aufgedrungenen Braͤutigam
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