153 Morgen todt auf ihrem Lager und die heimkehrende Pauline, ſo wie deren Vater, konnten der Geſchiede⸗ nen, welche mit einem ſeligen Lächeln auf dem ehr⸗ wuͤrdigen Matronenantlitze dalag, nur die Augen in dankbarer Liebe zudruͤcken.
Die Nachricht von dem ſchrecklichen Ende des Kohlenbrenners war bereits am fruͤhen Morgen durch die noch in der Nacht unverrichteter Sache zu⸗ ruͤckgekehrten Gensd'armen in der Stadt verbreitet worden. Peter aber, welcher von dem Poſtwagen aus ſich ſogkeich auf den Heimweg gemacht hatte, wußte von dem Allen kein Wort. Unter den widerſtreitend⸗ ſten Gefuͤhlen naͤherte er ſich der älterlichen Wohnung. Mit welchem Geſichte ſollte er ſeinem Vater, deſſen Ankläger er geworden war, unter die Augen treten? was der Mutter ſagen, wenn dieſe ſeine neue ſchoͤne Kleidung erblickte? Immer kleiner, langſamer wurden ſeine Schritte, je naͤher er dem Dorfe kam. Endlich fiel ihm der gluͤckliche Gedanke bei, ſeinem vaͤterlichen Freunde, dem Herrn Schulmeiſter, ſeine Sorgen zu entdecken. Von demſelben erfuhr er mit Erſtaunen und Betruͤbniß den zugleich zwiefachen Tod, welcher in ſeiner Familie uͤber Vater und Bruder, eben ſo ſchrecklich als unvorhergeſehen, hereingebrochen war. Doch fand er eine ſuͤße Beruhigung darin, daß er des


