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mit dem dunkeln Geiſterauge fort und fort herein⸗ bohrend.—
Da ſchrie Hille mit gellender Stimme:„Herr Jeſu! erbarme Dich meiner!“ Dann fiel er um— er war todt!
„Amen!“ betete ſeine Frau und kußte den erſtor⸗ benen Mund ihres Gatten. Nun war dieſer erloͤſt von ſeines Leibes Qual. Ob auch von derjenigen der Seele? Die Frau hoffte es von dem Allbarmherzigen und betete ſtill fuͤr den Geſchiedenen. Auch ſie hatte nun Ruhe, und Ruhe war es rings um ſie her. Schluchzend kroch ſie in ihr Bett zuruck.
Darauf ward die Stubenthure aufgeriſſen und ein Grenziäger, das Haupt mit einem weißen Tuche ge⸗ gen die Winterkaͤlte verwahrt, trat in Begleitung zweier Gensd'armen herein.„Wo iſt Euer Mann?“ riefen ſie der Frau zu—„Er, und nicht der Schuh⸗ flicker, hat den Ruppert geſchlagen. Wir kommen, uns ſeiner zu verſichern.“
„Er iſt ſchon gerichtet—“ verſetzte die Frau— „dort liegt er und wird Euch nimmer davon laufen.“
Die Maͤnner betrachteten mit einem Gemiſch von Staunen und Entſetzen den ſchrecklich anzuſchauenden Leichnam und murmelten dann:„Wir kommen zu ſpaͤt. Ihn hat Gott gerichtet. Er erbarme ſich ſei⸗ ner Seele!“.


