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einmal zu ſchlummern, und Suͤnde waͤrs, ihr hen Ruhe nicht goͤnnen zu wollen.“
ett ſchallte ein Seufzer aus einem Winkel daher n laut knackte eine wurmſtichige Bettſtelle. — Der Schuhflicker drehte das Haupt nach dieſer Seite hin und ſah ein abgezehrtes Weib im Bette halb ſich aufrichten.„Guten Morgen, Frau Nachba⸗ rin!“ ſprach er freundlich.„Wie iſt's, habt Ihr ein⸗ mal ſchlafen koͤnnen?“
„Eine halbe Stunde etwa“— war die Antwort. „Und ſchon das erkenne ich mit Dank.“
„Ihr habt Recht“— verſetzte der Schuhflicker, indem er tapfer nun ſeinen Hammer ſchwang—„der Schlaf iſt eine große Gabe Gottes, die man gewoͤhn⸗ lich nicht eher ſchaͤtzen lernt, als bis ſie Einem abgeht. Eine ſchlafloſe Nacht iſt ſchon ſchrecklich genug, ge⸗ ſchweige eine lange Reihe hintereinander.
„Ja,“— klagte die Frau—„und noch viel ſchlim⸗ mer, wenn man ſie, wie ich, unter immerwaͤhrenden Schmerzen verleben muß.“
„Ich glaub's gern“— erwiderte der Schuhma⸗ cher—„doch verzweifelt nur nicht. Der Herr ver⸗ mag auch Euer Leid zu ſtillen.“
„Im kalten Grabe, ſonſt nicht“— ſprach die Kranke.
„Halt'n auf! halt'n auf! Jacob!“— rief ein ju⸗


