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macht. Dieſelbe leichtfertige Welt kann es aber dennoch nicht laſſen, dem aufrichtigen Chriſten einen gewiſſen Re⸗ ſpekt zu zollen. Das Maaß von allem giebt die Perſön⸗ lichkeit an. Arnold mit ſeiner Heftigkeit, ſeinem Spott und ſeiner Ironie hat mehr vom Haſſe leiden müſſen, als Fritz mit ſeinem liebreichen treuherzigen Eifer, und dennoch, als Arnold ſtarb, zeigte es ſich, mit welcher Achtung und Liebe er doch in vielen Herzen ſeiner Gemeinde lebte, wie viele ſelbſt von den Leichtfertigen, die ihn mit Spott und Ver⸗ achtung angegriffen, ihn nun anerkannten. Eliſabeth aber, die treue und ſanfte Gehülfin ihres Mannes, die Freundin der Armen und Kranken, war wohl mit wenigen traurigen Ausnahmen geliebt und geachtet, Gläubige und Ungläubige hätten ſie gern im Dorfe behalten, und wenn man das ſo baar und äußerlich hinſtellen wollte: der Haß der Welt iſt das Zeichen eines Chriſten: ſo würde das für ſie ein ſchlechtes Zeugniß ſein. Eben ſo bei Herrn von Hartwig. Seine adligen und gebildeten Nachbarn haben ihn lächerlich gemacht, ſelbſt ſein Schwiegervater hat ſich ſtets fern von ihm gehalten; und doch mußten ſie ihn achten, Familien⸗ leben, Kindererziehung, Fleiß und Einfachheit, die Art wie er Leiden und Sorgen ertrug, wurden von den beſſer Ge⸗ ſinnten zuletzt anerkannt. Wie ſteht es nun mit Hans von Müggeburg? Er wird nicht gehaßt, kaum lächerlich ge⸗ macht, wenigſtens geſchieht das ſo in der Stille, man hört und ſieht nichts davon, obgleich er ſehr ſorglos ſeinen Glauben bekennt, ſich an allen Unternehmungen der inneren


