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über ſeine Züge fliegen was vielleicht nur mir verſtändlich war. Ihr werdet es vielleicht bald im Leben erfahren, dachte ich, wie gut es iſt, daß der Herr ſeinen Geiſt auf verſchiedene Weiſe in ſeinen Kindern walten läßt. Eliſa⸗ beth bedarf eines ernſten, gewiſſenhaften Führers, und ihr froher und zuverſichtlicher Kinderglaube wird ihm Freude und Erquickung ſein auf dem mühevollen Pilgerpfad. Nun wäre noch ein Punct zu erörtern— nahm die Mutter das Wort, die bis jetzt mit großem Intereſſe, aber ſchweigend den ernſthaften Fragen zugehört: das meiſtens glückliche Ende der Erzählung und die glücklichen Heirathen. — Das glückliche Ende kann man doch eigentlich nicht ſagen,(entgegnete Eliſabeth),— ein glücklicher Ruhepunct! Es wird doch auch meiſtens angedeutet, daß mit der Ver⸗ heirathung der eigentliche Kampf, der mühſame Weg erſt beginnt.— Ja(ſagte die Mutter), die Jugend iſt die Zeit, wo uns noch alles leicht und lieblich deucht, und uns auch die ernſten Seiten des Lebens mehr fern bleiben, und ich meine, wer ſeine Jugend mit dem Herrn verlebt, und von ihm Troſt und Kraft holt in den kleinen Kämpfen und wenn ihm das Kreuz nur von Ferne gezeigt wird, dem wird Er auch beiſtehen, wenn er ihm mehr zu tragen giebt. Meinſt Du nicht, liebe Mutter,(fragte Emilie) daß es oft ſchwerer iſt, die leichten Verſuchungen, die das ge⸗ wöhnliche Leben, eigentlich jeder Tag für uns hat, zu be⸗ kämpfen, als große, ſchwere Anfechtungen, womit der Herr auch ſeine Kinder heimſucht? Wich bewegt es ebenſo zu


