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teren Tage zu gewinnen trachtete Er zog ſich mit ihr in
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Sie fühlte ſich glücklich. Nicht ſo Helene. Dieſe zog ſich gern von allen Feſtlichkeiten zurück, ſo oft ſie auch von ihrer Schweſter darum getadelt wurde. In den Geſellſchaften ihres Vaters allgemein bewundert und geprieſen, betrübte ſie dies gerade und bewog ſie, ſich nur immer ſelter in ihnen zu zeige Denn ſie liebte einen edlen, aber armen jungen Mann, da der Vater ihre Verheirathung mit demſelben nicht zugeben wollte, ſo entfloh ſie heimlich mit ihm, ohne den Ihrigen eine Nachricht zu hinterlaſſen, wohin ſie ſich gewendet. Man ſtellte viele Nachforſchungen an, ihren Aufenthalt zu finden, aber vergebens,— Helene war und blieb verſchwunden. Herr von Helmſtädt, deſſen Lieb⸗ ling und Stolz ſie geweſen, konnte ihren Verluſt nicht lange ertragen und ſtarb voll Gram über ſeine Härte. Nach ſeinem Tode fand es ſich, daß ſeine Vermögensumſtände, beſonders in Folge des koſtſpieligen Lebens, das er in den letzten Jahren geführt, und weil er ſich in dieſer Zeit gar nicht um ſeine Güter bekümmert hatte, völlig zerrüttet waren, ſo daß ſeiner Tochter nach Deckung der Schulden faſt Nichts übrig blieb, und in dieſer Zeit der Noth entſchloß ſie ſich, die Gattin des Herrn von Reichenbh, der ſich um ſie bewarb, zu werden.
Dieſer war ein nicht mehr junger, einfacher Mann, der Ruhe und Stille liebte Prunk verſchmähte, alſo das gerade Gegentheil ſei Gattin, in der er um den i i Pflegerin ſeiner ſpä⸗
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