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Im Labyrinth der Seele : zwei Novellen / von Adolf Palm
Entstehung
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einem unbeſchreiblich bangen Gefühle Ausdruck ver⸗ leihend,Waldemar, bedenke, was Du wagſt laß einen Andern hinauf!

Wer außer mir wird es wagen? entgegnet der Burſche, indem er ſchon die unterſten Sproſſen erklimmt⸗ Raſch geht er hinauf, mit jeder Sproſſe ſcheint ſich ihm die von dem Feuerherd ausſtrömende Hitze zu er⸗ höhen, unter dem Fenſter ſteigert ſie ſich zum Uner⸗ träglichen. Er wundert ſich nicht mehr, daß weder Max noch Elſe ſich ihm entgegendrängen die Arme feſt ineinandergeſchlungen, liegt das Paar von Rauch und Hitze ſchon halb erſtickt an der Fenſterbrüſtung, entſchloſſen, ſich im Tode nicht zu laſſen. Er verſucht, ſie aufzurütteln und ruft hinunter in den Hof, den Waſſerſtrahl nach dem Fenſter hin zu richten. Als dieſer Strahl ziſchend hereinbricht, erwacht das Paar aus ſeiner Betäubung, mit ſtarkem Arme ergreift Wal⸗ demar die zitternde Elſe, Mar hilft ihm dabei aber zu ſpät! das ausgebrannte Giebelgebälk hält nicht länger mit ſeinen verkohlten Gliedern zuſammen, ein Krach, ein Aufſchrei, ein Aufſtieben von Qualm und Funken, eine hellaufſchlagende Lohe, ein herabſtürzen⸗ der glimmender Balken, der Waldemar von dem Fenſter⸗ geſimſe herabſchmettert ſie tragen ihn beiſeit, er

athmet noch, er kann Schlöſſer und Reichert noch die

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