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Im Labyrinth der Seele : zwei Novellen / von Adolf Palm
Entstehung
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Hand reichen, ſich mit dem letzten Hauche ſeines Lebens mit ihnen verſöhnen, dann folgt ſein Geiſt den Neu⸗ vermählten am nämlichen Tage, der einſt ſeine treue Mutter abberufen hatte.

Die ſtolze Thalmühle lag in Trümmern. Das emſige Geklapper der Räder, die Stimme der Geſchäftig⸗ keit und des Lebens, des Töchterleins ſanfter Ton, Alles iſt verſtummt. Nur des Gebirges nie ruhende Quelle, der Mühlbach voll unerſchöpflicher Kraft und Lebensluſt, ſtürzt lauter rauſchend über das Wehr.

Die Menſchen und ihre Werke vergehen. Aber die Natur bowegt ſich gleichmäßig fort, erneuert ſich nach unvergänglichen Geſetzen und bleibt ungerührt vom Kampfe und Wechſel des wandelbaren Geſchlechtes.

Ende.

Druck von Richard Schmidt in Reudnitz⸗Leipzig.